Kabelfehler · Niederspannung
Kabelfehlerortung an Niederspannungskabeln in Bayern und Baden-Württemberg
Wenn ein Abgang tot bleibt, entscheidet die Messung darüber, ob ein Quadratmeter Pflaster aufgenommen wird oder fünfzig Meter Gehweg. CFT grenzt den Fehler auf erdverlegten Niederspannungskabeln ein, markiert die Stelle an der Oberfläche und übergibt ein Protokoll, das den Aufbruch begründet – die Instandsetzung bleibt bei Ihrer Tiefbau- oder Elektropartie. Melden Sie den betroffenen Abgang unter +49 (0) 173 6842932 oder office@cft-de.de, dann stimmen wir Freischaltung, Zugang und Termin ab.
Was wir vor Ort tun
Gemessen wird am freigeschalteten, beidseitig getrennten Kabel; die Schalthandlungen übernimmt Ihr Netzbetreiber oder Ihre Elektrofachkraft. Isolations- und Widerstandsmessung zeigen zuerst, welche Adern betroffen sind. Danach grenzen Vorortung und Punktortung die Fehlerstelle so weit ein, dass gezielt geöffnet werden kann – jeder Schritt steht im Protokoll.
Das Wichtigste auf einen Blick
| Verfahren | Isolations- und Widerstandsmessung, TDR-Laufzeitmesstechnik, Messbrücke, Leyeffekt, Stoßen und Brennen zum Erdfühligmachen, Mantelfehlerortung an Kunststoffkabeln, Kabelauslese im Graben |
|---|---|
| Einsatzbereich | Erdverlegte Niederspannungskabel in Ortsnetzen, auf Werksgeländen und Liegenschaften: Verteilerkabel, Hausanschlüsse von der Netzseite, Zuleitungen zu Hallen und Unterverteilungen |
| Dauer | Zwei Stunden bis ein Tag, abhängig von der Anzahl der Fehler |
| Ergebnisformat | Schadensprotokoll als PDF |
| Einsatzgebiet | Bayern und Baden-Württemberg vom Standort Erding aus – CFT Group Deutschland GmbH, Lange Zeile 27, D-85435 Erding |
Was das im Betrieb heißt
Auf der Niederspannung sind Fehler selten dort, wo man sie vermutet: Der Schaden sitzt an der alten Muffe, nicht am frisch gebaggerten Abschnitt, oder im Bogen unter der Einfahrt statt in der geraden Trasse. Wer nach Gefühl aufgräbt, bezahlt zweimal – einmal fürs Loch am falschen Ort und einmal für die Messung, die dann doch kommt. Mit der Ortung zuerst wird aus dem Störfall eine planbare Maßnahme: eine markierte Stelle, eine Grube, eine Muffe.
Für Stadtwerke und Netzbetreiber zählt daneben das Protokoll: Es dokumentiert Messverfahren, Messwerte und die eingegrenzte Stelle so, dass Regulierer, Versicherer oder der eigene Vorgesetzte die Entscheidung nachvollziehen können.
So läuft der Einsatz ab
- Sie melden den Störfall und veranlassen die Freischaltung – gemessen wird am spannungsfreien, beidseitig getrennten Kabel.
- Isolations- und Widerstandsmessung bestimmen die fehlerbehafteten Adern und die Art des Fehlers.
- Die Vorortung per Laufzeitmessung oder Messbrücke liefert die Entfernung zur Fehlerstelle; zusammen mit dem Trassenverlauf ergibt das den Suchabschnitt.
- Die Punktortung grenzt die Stelle an der Oberfläche ein und markiert sie; hochohmige Fehler werden vorher mit Stoßspannung erdfühlig gebrannt.
- Sie erhalten das Schadensprotokoll als PDF – mit Messwerten, Verfahren und der markierten Aufgrabestelle.
Technik und Verfahren
Niederohmige Fehler zeigen sich der Laufzeitmessung direkt; bleibt der Isolationswert zu hoch, wird die Fehlerstelle mit Stoßspannung beaufschlagt und heruntergebrannt, bis sie erdfühlig ist – erst dann gibt sie messtechnisch etwas her. Die Punktortung arbeitet über das Spannungsgefälle an der Oberfläche; wo das Reflektogramm mehrdeutig bleibt, grenzt der Leyeffekt entlang der Trasse ein. An Kunststoffkabeln kommt die Mantelfehlerortung dazu, die Beschädigungen der Außenhülle findet, bevor daraus ein Aderfehler wird. Liegen mehrere Kabel im Graben, stellt die Kabelauslese sicher, dass an der richtigen Leitung gearbeitet wird.
Was Sie bekommen
Die markierte Fehlerstelle an der Oberfläche und ein prüffähiges Schadensprotokoll als PDF: betroffene Adern, Messverfahren, Messwerte, Entfernungsangaben und die Lage der Aufgrabestelle. Damit ist der Aufbruch begründet und die Reparatur vorbereitet.
Kosten und Aufwand
Abgerechnet wird nach Einsatzdauer ab Erding. Am wirtschaftlichsten ist die Messung, wenn Freischaltung und Zugang beim Eintreffen geklärt sind – dann gehört die Zeit der Ortung, nicht der Organisation. Für Netzbetreiber mit wiederkehrendem Bedarf bieten wir Konditionen je Störfall an.
Häufige Fragen und Antworten
Muss das Kabel für die Messung wirklich freigeschaltet sein?
Ja. Gemessen wird am spannungsfreien, beidseitig getrennten Kabel – das ist Voraussetzung für die Verfahren und für die Sicherheit aller Beteiligten. Die Schalthandlungen führt Ihr Netzbetreiber oder Ihre Elektrofachkraft aus; wir stimmen den Ablauf vorher ab.
Der Fehler kommt und geht – lässt sich so etwas überhaupt orten?
Wechselnde Fehler sind meist hochohmig oder feuchtigkeitsabhängig. Solche Fehler werden mit Stoßspannung beaufschlagt und gebrannt, bis sie stabil erdfühlig antworten – dann sind sie messbar.
Wie genau ist die Ortung am Ende?
Die Punktortung führt auf die Grube, nicht in ihre Nähe: Ziel ist eine markierte Stelle, an der die Muffe im aufgegrabenen Fenster liegt. Die Vorortung allein bleibt eine Entfernungsangabe – deshalb gehört die Punktortung an der Oberfläche immer dazu.
Übernimmt CFT auch die Reparatur?
Nein. Wir orten, markieren und dokumentieren; gemufft und instand gesetzt wird von Ihrer Elektro- oder Tiefbaupartie. So bleibt die Messung unabhängig von der Ausführung.
Schildern Sie den Befund.
Je genauer Sie den Befund beschreiben, desto gezielter kommen wir an. Pläne, Messwerte und Fotos helfen uns, das Verfahren schon vorher festzulegen.
Was danach passiert
- Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
- Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
- Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.
Lieber sprechen?
+49 (0) 173 6842932
Schildern Sie den Fall.
Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.
Oder schreiben Sie an office@cft-de.de.