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Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu allen Leistungen.

Jeder Eintrag kommt von der zuständigen Leistungsseite: die Verfahren aus ihrem Abschnitt „Technik und Verfahren“, die Fragen aus echten Einsätzen. Suchen Sie frei – oder springen Sie direkt in den Fachbereich.

Kabelfehler 27 Fragen · 7 Verfahren

Fehlermessung Mittelspannung

Häufige Fragen

Wie lange steht der Abgang während der Messung?

Für die Dauer der Messung vollständig – gemessen wird am freigeschalteten, geerdeten Kabel. Was das für Umschaltungen und Versorgung bedeutet, gehört vor den Termin; wir sagen Ihnen vorab, welche Schritte wie lange brauchen.

Der Fehler zündet nur sporadisch unter Last – findet ihn die Messung trotzdem?

Ja. Intermittierende Fehler werden mit Stoßspannung gebrannt, bis sie stabil erdfühlig antworten; dann sind sie messbar. Sporadisch heißt nicht unauffindbar – es heißt nur, dass die Diagnose zuerst kommt.

Ortet CFT auch Mantelfehler, bevor sie zur Störung werden?

Ja. Die Mantelfehlerortung findet Beschädigungen der Außenhülle an Kunststoffkabeln – sinnvoll nach Tiefbauarbeiten entlang der Trasse oder als Nachmessung bei wiederkehrenden Störungen am selben Abschnitt.

Übernimmt CFT Schalthandlungen im Netz?

Nein. Schalten, Freischalten und Erden bleiben beim Netzbetreiber beziehungsweise Ihrer Schaltberechtigung; wir messen am freigegebenen Kabel. Die Abstimmung dazu läuft vor dem Termin.

Technik und Verfahren

Die Vorortung arbeitet mit Laufzeitmessung und Stoßstrom-Ankopplung, die auch hochohmige Durchschläge sichtbar macht. Hochohmige Fehler brennt der Stoßgenerator herunter, bis sie erdfühlig sind; die Punktortung über das Spannungsgefälle führt dann zur Stelle. An Kunststoffkabeln kommt die Mantelfehlerortung dazu – sie findet Außenhüllenschäden, aus denen die nächste Störung würde, bevor sie eine ist.

Fehlermessung Niederspannung

Häufige Fragen

Muss das Kabel für die Messung wirklich freigeschaltet sein?

Ja. Gemessen wird am spannungsfreien, beidseitig getrennten Kabel – das ist Voraussetzung für die Verfahren und für die Sicherheit aller Beteiligten. Die Schalthandlungen führt Ihr Netzbetreiber oder Ihre Elektrofachkraft aus; wir stimmen den Ablauf vorher ab.

Der Fehler kommt und geht – lässt sich so etwas überhaupt orten?

Wechselnde Fehler sind meist hochohmig oder feuchtigkeitsabhängig. Solche Fehler werden mit Stoßspannung beaufschlagt und gebrannt, bis sie stabil erdfühlig antworten – dann sind sie messbar.

Wie genau ist die Ortung am Ende?

Die Punktortung führt auf die Grube, nicht in ihre Nähe: Ziel ist eine markierte Stelle, an der die Muffe im aufgegrabenen Fenster liegt. Die Vorortung allein bleibt eine Entfernungsangabe – deshalb gehört die Punktortung an der Oberfläche immer dazu.

Übernimmt CFT auch die Reparatur?

Nein. Wir orten, markieren und dokumentieren; gemufft und instand gesetzt wird von Ihrer Elektro- oder Tiefbaupartie. So bleibt die Messung unabhängig von der Ausführung.

Technik und Verfahren

Niederohmige Fehler zeigen sich der Laufzeitmessung direkt; bleibt der Isolationswert zu hoch, wird die Fehlerstelle mit Stoßspannung beaufschlagt und heruntergebrannt, bis sie erdfühlig ist – erst dann gibt sie messtechnisch etwas her. Die Punktortung arbeitet über das Spannungsgefälle an der Oberfläche; wo das Reflektogramm mehrdeutig bleibt, grenzt der Leyeffekt entlang der Trasse ein. An Kunststoffkabeln kommt die Mantelfehlerortung dazu, die Beschädigungen der Außenhülle findet, bevor daraus ein Aderfehler wird. Liegen mehrere Kabel im Graben, stellt die Kabelauslese sicher, dass an der richtigen Leitung gearbeitet wird.

Fehlermessung öff. Beleuchtung

Häufige Fragen

Muss die ganze Beleuchtung während der Messung aus sein?

Nur der betroffene Ring – und der ist ja meist ohnehin gestört. Gemessen wird am freigeschalteten Kabel; die Nachbarringe bleiben in Betrieb.

Wir haben keinen brauchbaren Plan des Rings – geht es trotzdem?

Ja. Dann wird der Verlauf beim Einsatz mitgeortet. Es dauert länger, funktioniert aber – und auf Wunsch übernimmt die Baustellennacherfassung den georteten Ring gleich in einen Bestandsplan, damit die Frage nur einmal offen ist.

Kann bei der Gelegenheit der ganze Ring beurteilt werden?

Ja. Die Isolationsmessung je Abschnitt zeigt, wo der Ring über den akuten Fehler hinaus schwächelt – eine Grundlage für die Sanierungsreihenfolge statt für die nächste Überraschung.

Wer öffnet die Masten und klemmt um?

Das klären wir vor dem Termin: Ihr Bauhof, Ihr Elektrobetrieb oder – nach Absprache – wir gemeinsam vor Ort. Die Schalthoheit bleibt bei Ihnen.

Technik und Verfahren

Längenabhängige Verfahren brauchen einen bekannten Aufbau – in einem Ring mit Dutzenden Muffen liefern sie erst dann verlässliche Marken, wenn der Abschnitt kurz und definiert ist. Deshalb steht die Abschnittsbildung an den Masten vor der Feinmessung: Erst wird der Fehler zwischen zwei Masten eingekreist, dann auf dem kurzen Stück mit Laufzeitmessung und Punktortung auf den Punkt gebracht – hochohmige Fehler werden vorher mit Stoßspannung erdfühlig gebrannt.

Fehlermessung Steuer- und Koaxkabel

Häufige Fragen

Muss die Anlage für die Messung außer Betrieb?

Die gemessene Strecke ja – sie muss an beiden Enden abgeklemmt sein. Ob dafür die ganze Anlage steht oder nur ein Kreis, hängt von Ihrer Schaltung ab; wir stimmen den Umfang vor dem Termin ab.

Funktioniert die Messung auch bei sehr langen Strecken?

Ja. Die Laufzeitmessung reicht über Kilometer; entscheidend ist nicht die Länge, sondern ein bekannter Aufbau der Strecke. Abzweige und Übergänge nehmen wir vor der Messung mit Ihnen durch.

Was ist mit Lichtwellenleitern?

Glasfaser messen wir nicht – dafür ist die OTDR-Technik der Netzbetreiber zuständig. Unsere Verfahren gelten für metallische Adern: Steuer-, Signal- und Koaxkabel.

Kann die Trasse mitdokumentiert werden?

Ja. Wenn der Verlauf einmal verfolgt ist, übernimmt ihn die Baustellennacherfassung auf Wunsch gleich in Ihren Bestandsplan – dann ist die nächste Suche keine.

Technik und Verfahren

Steuer- und Koaxkabel antworten der Laufzeitmessung deutlich: Unterbrechungen und Kurzschlüsse zeigen sich als klare Marken im Reflektogramm. Die Kunst liegt in der Strecke – Abzweige, Muffen und Übergänge geben eigene Echos, die von der Fehlerstelle unterschieden werden müssen. Deshalb gehört die Trassenverfolgung zum Einsatz: Erst der bekannte Verlauf macht aus einer Metermarke eine Grabungsstelle.

Hausanschluss und Versorgungskabel

Häufige Fragen

Muss der Strom für die Messung abgeschaltet werden?

Ja, das betroffene Kabel muss spannungsfrei sein. Die Freischaltung übernimmt Ihr Elektriker oder – beim Hausanschluss vor dem Zähler – der Netzbetreiber; wir stimmen das vor dem Termin ab.

Ich weiß nicht, wo das Kabel verläuft – ist das ein Problem?

Nein, das ist der Normalfall. Die Verlaufsortung gehört zum Einsatz: Wir zeichnen den Weg des Kabels nach, bevor wir den Fehler darauf eingrenzen.

Zahlt das die Versicherung?

Das hängt von Police und Schadensursache ab. Unser Schadensprotokoll dokumentiert Befund und Fehlerstelle so, dass Ihre Versicherung eine belastbare Grundlage hat – die Zusage selbst kann Ihnen nur sie geben.

Repariert CFT das Kabel auch gleich?

Nein. Wir orten, markieren und dokumentieren; die Reparatur macht Ihr Elektrofachbetrieb. So bleibt die Messung unabhängig – und Sie frei in der Wahl, wer repariert.

Technik und Verfahren

Gemessen wird am spannungsfreien Kabel mit denselben Verfahren, die im Versorgungsnetz Standard sind: Laufzeitmessung für die Entfernung, Punktortung über das Spannungsgefälle für den Punkt, dazu die Verlaufsortung, wenn niemand mehr weiß, wo das Kabel überhaupt liegt. Dass ein Hausanschluss kürzer ist als eine Netztrasse, macht die Sache nicht einfacher – auf kurzen Längen zählt jede Messgenauigkeit doppelt.

Heizmatten und Heizkabel

Häufige Fragen

Funktioniert die Ortung unter jedem Bodenbelag?

Unter Fliesen, Estrich und den meisten Belägen ja. Stark dämmende Aufbauten – dicke Teppiche, mehrschichtige Altbeläge – bremsen das Wärmebild; dann dauert das Aufheizen länger, funktioniert aber meist trotzdem. Wir sagen es Ihnen ehrlich am Telefon.

Die Heizung funktioniert, aber der FI löst aus – ist das derselbe Fehler?

Das ist typischerweise ein Isolationsfehler gegen das Schutzgeflecht – genau das zeigt die erste Messung. Auch solche Fehler lassen sich orten und punktuell reparieren; die Matte muss dafür nicht heraus.

Kann die Matte nach der Reparatur weiterbetrieben werden?

In der Regel ja: Heizleiter lassen sich an der Fehlerstelle fachgerecht muffen. Ob sich das bei Alter und Zustand Ihrer Matte lohnt, sieht man nach der Messung – das Protokoll liefert die Entscheidungsgrundlage.

Technik und Verfahren

Die Kombination macht die Ortung präzise: Elektrische Messungen sagen, WAS kaputt ist und wie weit es im Leiter liegt; die Thermografie übersetzt das in einen Punkt auf dem Belag. Dass dabei der Verlauf der ganzen Matte sichtbar wird, hilft doppelt – der Elektriker sieht, wo er schneiden darf, ohne die Nachbarschleife zu treffen.

Telekom, Daten und Kabel-TV

Häufige Fragen

Lohnt die Messung bei einem kurzen Kabel überhaupt?

Meist ja. Auch auf zwanzig Metern liegt die Grabung ohne Messung schnell an drei falschen Stellen – durch Pflaster, Rasen und Wurzelwerk. Ob sich der Einsatz für Ihre Strecke rechnet, sagen wir Ihnen offen am Telefon.

Der Anbieter sagt, bis zur Dose sei alles in Ordnung – was heißt das?

Dass der Fehler hinter dem Übergabepunkt liegt, also auf Ihrem Teil der Strecke. Genau dort messen wir: vom Übergabepunkt bis zur letzten Dose, samt allem, was erdverlegt dazwischen liegt.

Kann die Messung sagen, ob das Kabel noch zu retten ist?

Ja. Fehlertyp und Lage zeigen, ob eine Muffe reicht oder ein Stück ersetzt werden muss – und ob der Schaden im Kabel sitzt oder in Stecker und Verteiler, wo gar nicht gegraben wird.

Misst CFT auch Glasfaser bis ins Haus?

Nein. Glasfaserstrecken misst der Netzbetreiber mit eigener Technik; unsere Verfahren gelten für metallische Adern – Telefon, Netzwerk, Koax.

Technik und Verfahren

Telefon-, Netzwerk- und Koaxkabel sind für die Laufzeitmessung dankbare Strecken: Unterbrechungen und Quetschungen zeichnen sich deutlich im Reflektogramm ab. Die Trassenortung übersetzt die Metermarke in einen Punkt im Garten – auch dann, wenn niemand mehr weiß, ob das Kabel links oder rechts am Beet vorbeiläuft.

Ortung und Vermessung 16 Fragen · 5 Verfahren

Baufeld- und Trassenfreimessung

Häufige Fragen

Garantiert die Freimessung ein leeres Baufeld?

Nein – sie zeigt, was messbar ist, und benennt, was unklar bleibt. Ein seriöser Bericht unterscheidet Befund, Verdacht und nicht bewertbare Zonen. Genau diese Ehrlichkeit macht ihn belastbar.

Reicht der Bestandsplan der Versorger nicht aus?

Er ist der Anfang, nicht die Antwort: Pläne kennen weder Altbestand noch stillgelegte Leitungen noch das, was nie eingetragen wurde. Die Freimessung prüft den Plan gegen den Boden.

Funktioniert die Messung auf jeder Oberfläche?

Sie braucht eine begeh- und befahrbare Fläche. Asphalt, Beton, Schotter und kurzer Bewuchs gehen gut; Schutthaufen, dichter Bewuchs und tiefer Matsch begrenzen das Raster – dann sagen wir vorher, was erreichbar ist.

Technik und Verfahren

Das Georadar liest Dichteunterschiede im Boden und findet damit auch das, was kein Signal führt: Kunststoffrohre, Steinzeug, Fundamente, Gewölbe. Metallische und stromführende Leitungen bestätigt die elektromagnetische Kabelsuchtechnik; in zugängliche Rohre gehen ortbare Sonden. Wie tief das Radar reicht, entscheidet der Boden – in sandigen Lagen weit, in schwerem Lehm früher Schluss. Auch das steht ehrlich im Bericht.

Baukernaktivierung orten

Häufige Fragen

Reicht der Verlegeplan der Haustechnik nicht aus?

Der Plan zeigt, wie verlegt werden sollte – das Radar zeigt, wie verlegt wurde. Gebohrt wird ins Bauteil, nicht in die Zeichnung; mit Plan geht die Messung schneller, ersetzen kann er sie nicht.

Geht die Messung auch über Kopf, von unten an die Decke?

Ja. Gemessen wird von der Seite, die zugänglich ist – Boden oder Decke. Über Kopf dauert es etwas länger, das Ergebnis ist dasselbe.

Was ist mit Gas, Wasser, Elektro und Leerrohren im Bauteil?

Alles, was sich in Boden, Decke oder Wand abzeichnet, wird miterfasst und mitmarkiert – von der Gasleitung über Wasser- und Heizungsrohre bis zu Elektro und Leerrohr. Deshalb lohnt die Messung vor jeder Kernbohrung – auch dort, wo gar keine Aktivierung liegt.

Technik und Verfahren

Im Beton zeichnen sich Heizschlangen, Bewehrung und Leerrohre als getrennte Lagen in den Tiefenschnitten ab. Die Deutung ist der eigentliche Beruf: Bewehrung von Heizrohr zu unterscheiden braucht Erfahrung mit genau solchen Flächen – und die bringen unsere Trupps mit, samt der Geräte, die auch im Handel des Hauses stehen.

Fundamente und Einbauten

Häufige Fragen

Wie tief reicht der Blick des Georadars?

So tief, wie der Boden es zulässt: sandig und trocken mehrere Meter, schwer und feucht deutlich weniger. Was an Ihrem Standort realistisch ist, sagen wir vor dem Einsatz – ehrlich statt geschönt.

Findet die Messung auch Hohlräume und alte Keller?

Ja, Hohlstellen zeichnen sich deutlich ab. Ob Luft, Wasser oder Verfüllung dahinter liegt, grenzt die Auswertung ein – bestätigt wird mit einer gezielten Bohrung an der markierten Stelle.

Worin unterscheidet sich das von der Baufeldfreimessung?

In der Blickrichtung: Die Freimessung räumt eine Fläche vor dem Bau frei; hier geht es um gezielte Fragen im Bestand – was liegt unter dem Hof, was steckt in der Decke, worauf steht der Anbau.

Technik und Verfahren

Das Georadar liest Dichteunterschiede: Mauerwerk gegen Erdreich, Hohlraum gegen Verfüllung, Stahl gegen Beton. Tiefe und Auflösung steuert die Antennenwahl – grob und tief für Fundamente, fein und flach für Einbauten im Bauteil. Was nicht eindeutig ist, heißt im Bericht Verdacht; die letzte Gewissheit bringt dann eine gezielte Bohrung an der markierten Stelle statt vieler auf Verdacht.

Kataster für GIS

Häufige Fragen

Vom Altbestand gibt es weder Plan noch Erinnerung – reicht das trotzdem?

Ja, genau dafür ist die Nacherfassung da: Geortet wird von der Oberfläche, mit Kabelortung, Sonde und Georadar. Was gefunden wird, kommt mit dem Vermerk „geortet“ in den Bestand – ehrlich unterschieden von dem, was offen eingemessen wurde.

Wir haben gar kein GIS – was fangen wir mit den Daten an?

Sie bekommen zusätzlich einen Plan als PDF, mit dem Bauhof und Planer sofort arbeiten. Die GIS-Formate liegen bei: Führt Ihre Kommune später ein System ein, ist der Bestand ohne Neuerfassung übernehmbar.

In welchem Koordinatensystem wird geliefert?

In dem Ihres Bestands – in Deutschland in der Regel ETRS89/UTM. Führt Ihr GIS ein anderes Referenzsystem, konvertieren wir dorthin.

Kann die Erfassung abschnittsweise über Jahre laufen?

Ja, das ist der Normalfall: Der Kataster wächst abschnittsweise – nach Dringlichkeit, nach Baustellen, nach Budget. Jeder Abschnitt ist für sich vollständig und wird beim nächsten fortgeschrieben.

Technik und Verfahren

Die Nacherfassung lebt davon, dass jedes Werkzeug seinen Fall abdeckt: Die elektromagnetische Ortung verfolgt alles, was ein Signal führt – Kabel, metallische Rohre, Leitungen mit Beidraht. In Kunststoffrohre gehen ortbare Sonden, und wo gar nichts führt, liest das Georadar die Dichteunterschiede aus dem Boden. Eingemessen wird GPS-gestützt oder, wo Bebauung den Himmel verstellt, optisch mit der Totalstation. Die Attributierung folgt Ihrem Datenmodell; konvertiert wird für gängige GIS-Schnittstellen – als .shp, .gpkg, .dxf und als .pdf für alle, die ohne GIS arbeiten.

Netzortung und Kabelauslese

Häufige Fragen

Muss für die Ortung abgeschaltet werden?

Meist nicht – geortet wird in der Regel am Kabel unter Spannung. Nur die Kabelauslese vor einem Schnitt und einzelne Anklemm-Situationen brauchen die Abstimmung mit Ihrer Elektrofachkraft; das klären wir vor dem Termin.

Findet die Ortung auch stillgelegte Leitungen?

Ja, solange sie metallisch sind: Auf stromlose Kabel und Rohre wird das Signal direkt oder induktiv gesetzt. Reine Kunststoffleitungen ohne Beidraht sind ein Fall für Sonde oder Georadar.

Können die Ergebnisse ins GIS übernommen werden?

Ja – die eingemessenen Punkte kommen als .shp, .gpkg, .dwg oder .dxf. Wer den ganzen Bestand aufbauen will, kombiniert die Netzortung mit der Baustellennacherfassung: orten, einmessen, fortschreiben.

Technik und Verfahren

Die elektromagnetische Ortung setzt ein Signal auf die Leitung und verfolgt es an der Oberfläche – direkt angeklemmt, wo Zugang besteht, induktiv, wo nicht. Kunststoffrohre bekommen eine ortbare Sonde oder werden akustisch gefunden, den Rest übernimmt das Georadar. Die Kabelauslese arbeitet am freigelegten Bündel: Das aufgesetzte Signal weist das gesuchte Kabel eindeutig nach, bevor jemand trennt.

Frage nicht gefunden?

Am schnellsten telefonisch – dann klären wir Ihren Fall gleich im Gespräch. Oder schriftlich über die Anfrage, gern mit Fotos.

Anrufen +49 (0) 173 6842932

Oder schreiben Sie an office@cft-de.de.

Wir kommen nicht, um zu suchen. Wir sind hier, um zu finden.

Die Entwicklung der Leitungs- und Rohrsuche, von rechts nach links: Wünschelrute, Sondierstab, elektromagnetischer Empfänger, Georadar.