Fehlermessung Mittelspannung
Häufige Fragen
Wie lange steht der Abgang während der Messung?
Für die Dauer der Messung vollständig – gemessen wird am freigeschalteten, geerdeten Kabel. Was das für Umschaltungen und Versorgung bedeutet, gehört vor den Termin; wir sagen Ihnen vorab, welche Schritte wie lange brauchen.
Der Fehler zündet nur sporadisch unter Last – findet ihn die Messung trotzdem?
Ja. Intermittierende Fehler werden mit Stoßspannung gebrannt, bis sie stabil erdfühlig antworten; dann sind sie messbar. Sporadisch heißt nicht unauffindbar – es heißt nur, dass die Diagnose zuerst kommt.
Ortet CFT auch Mantelfehler, bevor sie zur Störung werden?
Ja. Die Mantelfehlerortung findet Beschädigungen der Außenhülle an Kunststoffkabeln – sinnvoll nach Tiefbauarbeiten entlang der Trasse oder als Nachmessung bei wiederkehrenden Störungen am selben Abschnitt.
Übernimmt CFT Schalthandlungen im Netz?
Nein. Schalten, Freischalten und Erden bleiben beim Netzbetreiber beziehungsweise Ihrer Schaltberechtigung; wir messen am freigegebenen Kabel. Die Abstimmung dazu läuft vor dem Termin.
Technik und Verfahren
Die Vorortung arbeitet mit Laufzeitmessung und Stoßstrom-Ankopplung, die auch hochohmige Durchschläge sichtbar macht. Hochohmige Fehler brennt der Stoßgenerator herunter, bis sie erdfühlig sind; die Punktortung über das Spannungsgefälle führt dann zur Stelle. An Kunststoffkabeln kommt die Mantelfehlerortung dazu – sie findet Außenhüllenschäden, aus denen die nächste Störung würde, bevor sie eine ist.