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Ortung und Vermessung · Werksgelände und Ortsnetz

Netzortung und Kabelauslese in Bayern und Baden-Württemberg

Auf jedem gewachsenen Werksgelände gibt es Leitungen, die nur noch der Boden kennt: verlegt vor Jahrzehnten, dokumentiert auf Papier, das niemand mehr findet. CFT ortet solche Trassen von der Oberfläche, markiert sie und misst sie ein – und wo im offenen Graben fünf Kabel nebeneinander liegen, sagt die Kabelauslese, welches davon Ihres ist. Erreichbar unter +49 (0) 173 6842932 oder office@cft-de.de.

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Mitarbeiter hält auf freiem Feld einen Messstab mit runder Antenne senkrecht und bedient das Display, Kollegen im Hintergrund
Ortung und Vermessung

Was wir vor Ort tun

Wir schließen die Lücken der Bestandsdokumentation abschnittsweise: Welcher Abschnitt zuerst kommt und ob freigeschaltet werden muss, klären wir vor dem Termin. Jeder Abschnitt wird für sich markiert, skizziert und dokumentiert – damit Fremdfirmen schriftlich eingewiesen werden können statt per Zuruf.

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Das Wichtigste auf einen Blick

VerfahrenElektromagnetische Rohr- und Kabelortung, Sondenortung, Akustische Rohrortung, Kabelauslese im offenen Graben und auf der Kabeltasse, Georadar (GPR), Einmessung mit GPS und Totalstation
EinsatzbereichWerksgelände und Betriebsanlagen, Ortsnetzabschnitte und Straßenzüge, Trassen im Grünland, offener Graben und Kabeltasse
DauerEin halber Tag bis ein Tag, je nach Auftragsvolumen und Aufwand
ErgebnisformatMarkierung auf der Oberfläche, Verlaufsskizze als .pdf, Dokumentation je nach Vorgabe als .pdf, Eingemessene Punkte als .shp, .gpkg, .dwg und .dxf
EinsatzgebietBayern und Baden-Württemberg vom Standort Erding aus – CFT Group Deutschland GmbH, Lange Zeile 27, D-85435 Erding

Was das im Betrieb heißt

Jede Baumaßnahme auf dem Gelände beginnt mit derselben Frage: Wo dürfen wir graben? Solange die Antwort auf Erinnerungen beruht, trägt der Betrieb das Risiko. Abschnittsweise geortet und dokumentiert, wird daraus eine schriftliche Grundlage – für die eigene Instandhaltung wie für die Einweisung von Fremdfirmen. Und die Kabelauslese verhindert den klassischen Ernstfall: dass am falschen Kabel geschnitten wird, weil im Graben alle gleich aussehen.

So läuft der Einsatz ab

  1. Sie nennen den Abschnitt und den Anlass; ob freigeschaltet werden muss, klären wir vor dem Termin.
  2. Führbare Leitungen werden mit Sender und Empfänger geortet, nichtleitende mit Sonde oder Georadar.
  3. Der Verlauf wird an der Oberfläche markiert und auf Wunsch mit GPS oder Totalstation eingemessen.
  4. Im offenen Graben identifiziert die Kabelauslese das gesuchte Kabel zweifelsfrei – vor dem Schnitt.
  5. Sie erhalten Markierung, Verlaufsskizze, Dokumentation und die Messpunkte in Ihren Formaten.

Technik und Verfahren

Die elektromagnetische Ortung setzt ein Signal auf die Leitung und verfolgt es an der Oberfläche – direkt angeklemmt, wo Zugang besteht, induktiv, wo nicht. Kunststoffrohre bekommen eine ortbare Sonde oder werden akustisch gefunden, den Rest übernimmt das Georadar. Die Kabelauslese arbeitet am freigelegten Bündel: Das aufgesetzte Signal weist das gesuchte Kabel eindeutig nach, bevor jemand trennt.

Techniker in Warnjacke läuft mit einem Ortungsgerät über einen Asphaltplatz, dahinter ein Kollege an der Totalstation

Was Sie bekommen

Markierte Verläufe an der Oberfläche, eine Verlaufsskizze und eine Dokumentation als PDF, dazu die eingemessenen Punkte als .shp, .gpkg, .dwg und .dxf. Jeder Abschnitt ist für sich dokumentiert und ablagefähig.

Kosten und Aufwand

Abgerechnet wird nach Einsatzdauer ab Erding, abschnittsweise geplant. Am wirtschaftlichsten ist die Ortung gebündelt – mehrere Abschnitte an einem Tag – oder direkt vor anstehenden Baumaßnahmen, wenn die Markierung sofort gebraucht wird.

Häufige Fragen und Antworten

Muss für die Ortung abgeschaltet werden?

Meist nicht – geortet wird in der Regel am Kabel unter Spannung. Nur die Kabelauslese vor einem Schnitt und einzelne Anklemm-Situationen brauchen die Abstimmung mit Ihrer Elektrofachkraft; das klären wir vor dem Termin.

Findet die Ortung auch stillgelegte Leitungen?

Ja, solange sie metallisch sind: Auf stromlose Kabel und Rohre wird das Signal direkt oder induktiv gesetzt. Reine Kunststoffleitungen ohne Beidraht sind ein Fall für Sonde oder Georadar.

Können die Ergebnisse ins GIS übernommen werden?

Ja – die eingemessenen Punkte kommen als .shp, .gpkg, .dwg oder .dxf. Wer den ganzen Bestand aufbauen will, kombiniert die Netzortung mit der Baustellennacherfassung: orten, einmessen, fortschreiben.

Fall schildern

Schildern Sie den Befund.

Je genauer Sie den Befund beschreiben, desto gezielter kommen wir an. Pläne, Messwerte und Fotos helfen uns, das Verfahren schon vorher festzulegen.

Was danach passiert

  1. Wir lesen Ihre Nachricht und ordnen den Fall einem Verfahren zu.
  2. Wir melden uns bei Ihnen – meist mit einer Rückfrage, die den Termin verkürzt.
  3. Wir nennen Ihnen den Termin und was er kostet, bevor jemand losfährt.

Lieber sprechen?
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Ihren Fall schildern

Felder mit dem Zusatz Pflichtangabe müssen ausgefüllt sein.

Zum Beispiel: was aufgefallen ist, wo der Abschnitt liegt, was schon gemessen oder geschaltet wurde.

Ein paar schnelle Kreuze – wenn Sie mögen

Alles freiwillig. Kreuzen Sie an, was passt – gern auch mehreres. Was Sie nicht wissen, lassen Sie einfach frei.

Was brauchen Sie?
Wie groß ist die Fläche, grob?
Gibt es Bestandspläne?
Abschnitt, Straßenzug oder Schachtnummer – was eben bezeichnet ist.
Bis zu acht Dateien, je höchstens 12 MB, zusammen 40 MB. JPG, PNG, HEIC, WebP oder PDF. Am hilfreichsten: der Bestandsplan des Abschnitts und die letzte Messreihe.

Telefon oder E-Mail – eines von beiden brauchen wir, um zu antworten.

Wie wir mit Ihren Angaben umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Wir melden uns bei Ihnen. Ihre Angaben gehen ausschließlich an dienstleistung@cft.at und werden nicht weitergegeben.

Schildern Sie den Fall.

Am schnellsten telefonisch – dann klären wir gleich, welches Verfahren passt und was Sie vorbereiten sollten.

Anrufen +49 (0) 173 6842932

Oder schreiben Sie an office@cft-de.de.

Wir kommen nicht, um zu suchen. Wir sind hier, um zu finden.

Die Entwicklung der Leitungs- und Rohrsuche, von rechts nach links: Wünschelrute, Sondierstab, elektromagnetischer Empfänger, Georadar.